Der Bus-Hub und die neue Busführung vernichten Strassenkapazität.

3 Wochen nach der Eröffnung der Mall of Switzerland zeichnen sich die künftigen Verkehrsverhältnisse im Rontal klar ab. Der Autobahnzubringer Rontal ist an mehreren Stunden pro Tag überlastet und die Staus rund um den Autobahnanschluss werden täglich länger. Neben der Zunahme der Fahrten zur Mall bestätigt sich die Fehlplanung des Autobahnanschlusses. Mit den 2 Linksabbiegern wird der Verkehrs-fluss auf der Kantonsstrasse nach Inwil laufend unterbrochen, was zu den Staus führt, in denen dann auch die VBL-Busse stecken bleiben. Dieses Problem scheint erkannt und soll in den nächsten Jahren, für teures Geld, schon zum 2. Mal korrigiert werden.

Leider scheint man aber aus diesen Fehlern nichts gelernt zu haben.

Mit dem Projekt des Bus-Hubs beim Bahnhof Ebikon und der Verlängerung der Bus-linie 1 bis zur Mall, wird die Situation künftig noch viel prekärer. Geplant sind künftig pro Stunde 69 Zu- und Wegfahrten zum neuen Hub, grossmehrheitlich über die Kreuzung Hofmatt. Damit dieses neue Verkehrsregime funktionieren kann, wird der neue 1-er R-Bus, der in den Hauptverkehrszeiten alle 7,5 Minuten verkehrt und die vielen weiteren Buslinien, mit Busbevorzugung gelenkt. Dies heisst in der Realität  nichts anderes, als dass die Ampeln für den motorisierten Verkehr auf der Hauptverbindungsstrasse zur Autobahn noch länger auf rot stehen werden. Die gleiche Fehlplanung wie beim Autobahnanschluss Buchrain, mit viel Potential für künftige Korrekturmassnahmen.

Als Höhepunkt der Erschliessung wird der 1-er R-Bus dann vor der Mall enden und alle 7.5 Minuten nach links vor den Eingang fahren. Auch dieser Linksabbieger wird die Verkehrskapazität weiter einschränken. Wahrscheinlich werden dann die Mall-Besucher noch länger als 1 Stunde auf die Ausfahrt aus dem Parkhaus warten müssen. Ob sie dies auch künftig auf sich nehmen werden ist den Mietern der Mal zu wünschen.

Die neue 1-er R-Bus-Linie sollte direkt bis nach Gisikon geführt werden, ohne Ehren-runde zum Bahnhof Ebikon und ohne Linksabbiegen zur Mall. Davon würden auch die Mitarbeitenden der Migros Betriebszentrale und im D4 profitieren. Die Line 23 würde damit sogar hinfällig. Ob die geplante Elektrifizierung der ganzen Strecke, in Anbetracht anderer Lösungsmöglichkeit, überhaupt Sinn macht, ist ebenfalls zu hinterfragen.

Wegen diesen voraussehbaren verstärkten Verkehrsproblemen werde ich im Kantonsrat beantragen, das Dekret von Total über 26 Mio. für die Sonderkredite Trolleybusverlängerung bis zur Mall und für den Bau des Bus-Hub Ebikon abzulehnen und umgehend Alternativen auszuarbeiten. Dazu gehört auch der längst überfällige Kapazitätsausbau auf der S-Bahn, die ja bekanntlich nicht im Stau stehen muss.

Guido Müller, SVP-Kantonsrat, Ebikon

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